Ausbau und Stärkung des ländlichen Raumes
Wann hat der ländliche Raum eine echte Zukunftschance ? Nur dann, wenn er für Familien, Arbeitnehmer und Unternehmen gleichermaßen attraktiv ist wie die großen Ballungsräume. Die Gewährleistung eines hochwertigen Kinderbetreuungsangebotes, aber auch die Absicherung aller Schulformen, vielfältiger Sport- und Bewegungsmöglichkeiten und ein attraktives kulturelles Angebot sind Grundvoraussetzungen hierfür.
Stärkung der Infrastruktur im ländlichen Raum
Kein Strukturwandel ohne Ausbau der Infrastruktur
Der demografische Wandel und damit einhergehend das Fehlen wichtiger Facharbeiter treffen vor allem den ländlichen Raum. Umso mehr bedarf gerade er einer leistungsfähigen Infrastruktur. Der weitere Ausbau von Bundesstraßen, die durch den ländlichen Raum führen, muss daher durch Land und Bund ebenso forciert und gefördert werden wie die Bereitstellung eines leistungsstarken digitalen Netzes. Beides sind Grundvoraussetzungen, um den in der Peripherie angesiedelten Unternehmen gleichberechtigte Chancen im Wettbewerb zu schaffen. Konkurrenzfähige Unternehmen wiederum sind in der Lage attraktive Arbeitsplätze zu schaffen, was ein wichtiger Garant für den Verbleib der Menschen im ländlichen Raum ist.
Allein aus diesen Gründen kann und darf es nicht sein, dass das Land Brandenburg, wie geplant, Landesstraßen abwertet und diese in unsaniertem Zustand an die Kommunen überträgt. Alle Straßen, die so übergeben werden, müssen zuvor saniert werden!
IHK Mitglieder aus Cottbus und Dresden stellen klare Forderungen
Spätestens mit dem durch die rot-rote Landespolitik verkündeten Ende der Kohleverstromung, wird in Brandenburg ein vehementer Strukturwandel diskutiert. Um den realisieren zu können, bedarf es jedoch im Besonderen des Ausbau´s und der Modernisierung der bestehenden Verkehrsinfrastruktur. Sowohl auf der Straße, als auch auf der Schiene. Um das zu erreichen, bedarf es jedoch einer einheitlichen Stimme aus der Region. Aus diesem Grund tagten Ende Oktober 2018 die Verkehrsausschüsse der IHK Dresden und IHK Cottbus gemeinsam in Görlitz. Zu den zahlreichen Unternehmern, die dabei mit anwesenden Bundestagsabgeordneten das Thema und mögliche Lösungswege erörterten, gehörte auch Gerd Rothaug Kandidat zur Kommunalwahl 2019 aus Herzberg. Als langjähriges Mitglied der IHK Vollversammlung, Mitglied des Verkehrsausschusses und Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Elbe-Elster, weiß Rothaug, wie wichtig Ausbau von Straße und Schiene für das Brandenburger Land sind. „Ohne diese Lebensadern wird es speziell dem Süden des Landes schwer fallen, wirtschaftlich weiter Schritt zu halten“, betonte er. Mit Nachdruck forderten die IHK Mitglieder aus Cottbus und Dresden daher die Umsetzung zwingend notwendiger Verkehrsprojekte. Hierzu zählen neben anderen der Ausbau der Bahnlinien Cottbus-Horka-Görlitz und Dresden-Görlitz, die Ertüchtigung der Bahnlinie von Cottbus nach Leipzig, aber auch der Ausbau der Autobahn A 13, A 14 und A 4 sowie der Bundesstraßen B87 und B169 und B178/B178n. Im Zuge der Arbeit der Kohlekommission stehen die Chancen zur Umsetzung der Projekte derzeit gut. Die Forderung der Unternehmer an die Bundestagsabgeordneten lautet daher: „Nehmen Sie unsere Anliegen aus der Region mit nach Berlin!“

IHK Verkehrsausschuss Gerd Rothaug Kommunalwahl 2019 Herzberg
Quelle Bild: IHK Dresden
Schaffung lebensfreundlicher Kommunen
Längere Anfahrtswege zu den Arztpraxen und enorme Wartezeiten auf einen Facharzttermin sind im ländlichen Raum mitunter keine Seltenheit. Dabei gehört die Sicherstellung der medizinischen Versorgung doch zu den wesentlichsten und dringlichsten Aufgaben der Daseinsvorsorge in den ländlich geprägten Regionen. Das Gewinnen von Fachkräften im medizinischen Bereich muss daher für die Verantwortlichen von Land und Bund eine ebenso hohe Priorität besitzen wie für die lokalen Kräfte und Entscheidungsträger vor Ort.
Förderung des kulturellen Lebens und der Vereine in den Kommunen
Turnvater Jahns Erben
Gerd Rothaug unterstützt Turner des TSV 1888 Schönewalde
Seit dem 6. Juni 1888 trainieren engagierte Sportler in Schönewalde unter der Obhut des TSV 1888 Schönewalde e. V. Namhafte Athleten sind seither aus dessen Reihen hervorgegangen. Der Bekannteste von ihnen ist sicher Bernd Heide, späterer Turn-Bundestrainer beim SC Cottbus. Die Anziehungskraft, die der Verein bis dato ausstrahlt, ist ungebrochen. Noch immer trainieren beim TSV Schönealde Kinder und Erwachsene gleichermaßen, verbessern ihre Fitness und leisten Vorschub für einen gesunden Körper. Heute zählt der Verein 188 Mitglieder, darunter 75 Kinder.
Gerade die Jüngsten sind es, auf die der Verein besonderes Augenmerk legt. „In diesem Alter ist es besonders wichtig, spielerisch an den Sport herangeführt zu werden. Da die Möglichkeiten dafür vor allem im ländlichen Raum sehr begrenzt sind, ist die Nachfrage natürlich groß“, betont Vereinsvorsitzender Michael Kopka. Die Bedingungen, die man sich in Schönewalde
Dafür geschaffen hat, sind sehr gut. Erst recht, seit vor wenigen Jahren eine neue Turnhalle errichtet wurde. Sie bietet dem Schulsport des Ortes und dem Training der Sektion Turnen ideale Bedingungen. Athleten aus Schönewalde nahmen in den vergangenen Jahren regelmäßig an Deutschen Turnfesten oder dem Jahn-Gedenkturnen teil, Kinder und Jugendlichen überzeugen bis heute bei Bezirks- und Landesmeisterschaften. Nicht von ungefähr wurde Schönewalde deshalb 2006 als „Sportlichste Stadt Brandenburgs“ ausgezeichnet.
Dieses Engagement begrüßt und fördert auch Gerd Rothaug. Im Dezember 2018 ließ er dem TSV 1888 Schönewalde deshalb eine Spende in Höhe von 2 000 Euro zukommen. „Ich finde klasse, was hier geschaffen wurde“, sagte er jüngst bei einem Besuch in der Trainingshalle. Dabei konnte sich Rothaug selbst davon überzeugen, mit welchem Eifer schon die jüngsten Turner bei der Sache sind.
